#1 RE: Erzieherin- was dann? von Kerstin 01.10.2004 19:48

Hallo,

ich bin seit dem 01. September 2004 staatlich anerkannte Erzieherin mit fachgebundenem Abitur. Ich arbeite auch schon seit dem 30.08.2004 in einem Kindergarten, möchte aber aufgrund persönlicher, aber auch beruflicher Probleme, die Stelle aufgeben.

Jetzt steht für mich die Frage an, was mache ich jetzt? Ich bewerbe mich die ganze Zeit schon auf ausgeschriebene Stellen, aber entweder nehmen die mich zwecks mangelnder Berufserfahrung nicht, oder sie haben noch gar nicht entschieden! Für mich drängt aber die Zeit, denn ich halte es ungelogen dort nicht mehr aus.

Kann mir jemand von Euch weiterhelfen? Was kann ich ausser Soziale Arbeit noch studieren bzw. gibt es überhaupt andere Möglichkeiten? Was kann ich sonst noch machen? Und wo kann ich das machen.

Zu Eurer Info. Ich wohne in Bayern -> Oberfranken und nehme schon eine gewisse Fahrstrecke etc. dafür in Kauf!

Bitte helft mir weiter, ich bin am verzweifeln. Ich weiß, dass man über das Thema eigentlich genug wissen sollte, aber während unserer Ausbildung haben wir kaum Infos darüber bekommen und daher bin ich auf Eure Hilfe angewiesen!

Vielen Dank schonmal im Voraus,
Kerstin

#2 RE: Erzieherin- was dann? von Andrea 15.10.2004 13:32

Hallo Kerstin!

Helfen kann ich dir leider nicht! Denn mir geht es genau wie dir! Ich habe zwar keine Stelle, sondern bin seit dem 01.09. arbeitslos, habe ca. zwanzig Bewerbungen laufen, bekomme aber keine Antwort oder nur Absagen, weil ich keine Berufserfahrung hab!
Was man stattdessen machen kann, frag ich mich auch! Das Arbeitsamt ist leider überhaupt keine Hilfe!

Gruß
Andrea

#3 RE: Erzieherin- was dann? von Kolja Richter 02.10.2004 20:10

>Was man stattdessen machen kann, frag ich mich auch! Das Arbeitsamt ist leider überhaupt keine Hilfe!

Jedenfalls keine Zeit ungenutzt verstreichen lassen. Erstens, darfst du dich während deiner Arbeitslosigkeit in gewissem Umfang ehrenamtlich engagieren. Zweitens, darfst du als Arbeitslose Praktika machen. Du erhältst weiter Arbeitslosengeld und sogar Fahrtkosten bekommst du erstattet. Das Arbeitsamt nennt das glaube ich nicht Praktikum sondern anders, aber im Prinzip ist es genau das. Du musst so etwas mit deinem Arbeitsberater abklären.

Beide Vorschläge ermöglichen dir, Erfahrung zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Außerdem zeigst du, dass du engagiert bist, und wirklich arbeiten willst.

Für Akademiker ist es mittlerweile ganz normal, nach dem Studium erst einmal unentgeltlich arbeiten zu müssen, oft monatelang.

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