Praxisbesuch - Wer hat Material???

02.11.2001 11:49
avatar  Anja ( gelöscht )
#1
An
Anja ( gelöscht )

Hallo!
Ich mache zur Zeit Berufspraktikum im Kindergarten und habe in 2 Wochen Praxisbesuch. Für den Wochenplan habe ich mir in dieser Woche das Thema "Hänsel und Gretel" ausgesucht, da wir Plätzchen backen werden!
Wer hat noch Ideen zur Umsetzung dieses Themas!
Ich würde mich sehr über Eure Hilfe freuen!!!
Liebe Grüße
Anja


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02.11.2001 20:24
avatar  Petra ( gelöscht )
#2
Pe
Petra ( gelöscht )

Hallo Anja,

ich hab in meinem letzten Praktikum ein Spiel zum Märchen Dornröschen gemacht.
Ich hatte eine gemischte Altersgruppe 4 bis knapp 7 Jahre. Du kennst doch sicher das Spiel Twister, bei dem man verschiedenfarbige Punkte hat. Ich schick dir mal meine Planungen mit, vielleicht kannst du sie ja zu einem "Hänsel und Gretel" Spiel umwandeln, die Planung selbst ist zwar nicht so gut gelungen, aber das Spiel und die Herstellung ist beschrieben, ich hoffe, es hilft dir.
Lieben Gruß und viel Glück
Petra

Planung des Angebotes am ...



Uhrzeit: ca. 9:00 Uhr


Einrichtung: ...
Gruppenthema: Märchen: Dornröschen


Anzahl der Kinder: 6 Kinder



Geplante Zeit: ca. Minuten




THEMA: Märchenspieltag: Basteln eines Dornröschenspiels, angeknüpft an das Gruppenthema


1. Ausgangslage

Ich habe mich für eine altersgemischte Gruppe entschieden, weil es verschiedene Aufgaben zu erfüllen gibt. Einige Aufgaben können die kleineren Kinder gut bewältigen und andere können nur die größeren Kinder bewältigen. Die größeren Kinder können den kleineren Hilfestellung geben und alle können Spaß am Entwickeln des Spiels haben.
Die Kinder lernen neben dem Märchen Dornröschen auch noch einige andere Märchen kennen, doch speziell in der roten Gruppe werden sich die Bastelaktionen und Lieder schwerpunktmäßig um das Märchen Dornröschen drehen.


Beschreibung der einzelnen Kinder




Medien/Raum

Für die Aktion habe ich die Turnhalle ausgewählt, da wir sehr viel Platz benötigen und in der Einrichtung eine große Turnhalle zur Verfügung steht. Wir benötigen so viel Platz, weil wir auf dem Boden arbeiten werden und da bietet sich die Turnhalle an. Dieser Raum wird auch sonst nicht nur zu sportlichen Aktivitäten genutzt. Ich werde die Würfel, die wir für das Spiel brauchen, vorbereiten. Ich werde sie vorher schneiden und zusammenkleben, so dass die Kinder diese nur noch mit dem entsprechend bemalten Papier bekleben müssen.

Material

Bettlaken
Dispersitionsfarbe
Vorbereitete Würfel
Pinsel
Farbtöpfchen
Dornröschenvorlagen
Maltischdecken
Malkittel
Mallappen
Alternativ für den Würfel: Bund-, Filz- und Wachsmalstifte
Scheren
Kleber
Verschieden buntes Papier
.



Inhalte/Vorbreitungen

Die größeren Kinder können sich in Sozialverhalten und Rücksichtnahme gegenüber den kleineren Kindern üben. Die Kreativität wird gefördert und die Ideen der Kinder können teilweise während des Herstellungsprozesses umgesetzt werden. Das Thema Märchenspieltag soll 3 Einheiten beinhalten, die aufeinander aufbauen, damit habe ich bei meinem letzten Praktikum sehr gute Erfahrungen gemacht, weil die Kinder so einen immer besseren Bezug zum Thema bekommen. Die 1. Einheit war eine Gesprächsrunde am ... über das Thema, ein Dornröschenspiel zu entwickeln und es später zu spielen. Die 2. Einheit ist, das Spiel selbst herzustellen und die 3. Einheit wird schließlich die Märchenspielstunde selbst sein. Parallel dazu und auch anschließend werde ich noch weitere kleinere Aktionen rund ums Märchen durchführen, wobei ich mich hauptsächlich nach den Wünschen der Kinder richten werde und deshalb wahrscheinlich viel spontaner handeln werde, als in den vorherigen Angeboten. Bei meinem heutigen Angebot, ein Märchenspiel herzustellen, geht es nur um die Figuren, bzw. herausragenden Merkmale aus dem Märchen Dornröschen, die Vorüberlegungen zu diesem Spiel - wie soll das Siel aussehen, welches Material brauchen wir? - habe ich mit den Kindern im gestrigen Gespräch schon festgelegt.



Absprachen

Die Turnhalle wird Mittwochsvormittags von der gelben Gruppe genutzt. Ich ging einen Tag vor der Aktion zu Frau xy, um sie zu fragen, ob ich die Turnhalle bis ca. 10:15 Uhr nutzen kann und sie sagte mir, dass dies kein Problem sei.



Ungefährer Verlauf/Methode

Einstieg

Ich werde in der Turnhalle das Meiste, was wir brauchen, alleine vorbereiten, damit die Aktion nicht zu lange dauert und die Kinder dadurch nicht ungeduldig werden. Dazu gehört, dass alle benötigten Materialien für dieses Angebot in der Turnhalle sind. Farben, Pinsel, Dornröschenvorlagen, Malkittel, Mallappen und Farbtöpfchen werde ich übersichtlich auf die Fensterbank legen. Die Maltischdecken und das Bettlaken liegen gefaltet auf dem Boden. Für die Würfel liegen die vorbereiteten Würfel, Bunt-, Filz- und Wachsmalstifte, verschieden buntes Papier, Scheren und Kleber auf der Fensterbank.
Bis wir in die Turnhalle gehen, werde ich sie geschlossen halten.
Um ... Uhr werde ich mit den Kindern in die Turnhalle gehen und die Aktion mit einem kurzen Gespräch beginnen. Ich werde an die gestrigen Überlegungen anknüpfen und die Kinder mit ihren gestern gesammelten Ideen und Vorschlägen zum Einstieg motivieren. Die Kinder hatten gute Ideen, welche Motive wir für das Spiel nehmen können und die habe ich aufgeschrieben. Wir werden kurz festlegen, wer mit welchem Motiv anfängt bzw. wer bei den Würfeln mithelfen wird oder beim großen Bettlaken. Dabei erkläre ich den Kindern auch, dass die Motive von dem einen Würfel mit den Motiven auf dem Bettlaken übereinstimmen müssen und dass auf dem anderen Würfel je eine Hand und ein Fuß auf jeder Seite sein sollte, damit das Spiel besonders lustig wird. Wichtig dabei ist, dass die Kinder verstehen, dass das Bettlaken unser "Spielbrett" ist. Das haben wir auch schon im Vorgespräch festgelegt.
Dann werden die Kinder die Malkittel anziehen und schon kann es losgehen.

Hauptteil

Ich werde die Kinder bitten die Maltischdecken auf dem Boden auszubreiten und das Bettlaken darauf zu legen. Beim Verteilen der Aufgaben, bezüglich des Anmalens von Würfel und Bettlaken, achte ich darauf, dass die Kinder sich die Aufgaben aussuchen, die sie bewältigen können. Bei eventuellen Schwierigkeiten versuche ich die Kinder aufgrund der altersgemischten Gruppe dazu zu motivieren, sich gegenseitig Hilfestellung zu geben.
Die Kinder suchen sich die Dornröschenmotive aus und können gleich mit dem Malen beginnen. Ich gebe den Kindern Hilfestellung, wenn sie Probleme haben die Motive umzusetzen und mich um Hilfe bitten oder wenn ich bemerke, dass ein Kind Hilfe braucht. Wir werden mit dem Gestalten der Würfel anfangen, dabei können die Kinder selbst entscheiden, ob sie mit Bund-, Filz- oder Wachsmalstiften malen möchten. Die Motive werden auf vorgeschnittenes Papier gemalt, welches nachher auf die Würfel geklebt wird. Auch dabei gebe ich, wenn nötig, Hilfestellung. Parallel dazu werden wir Hände und Füße für den anderen Würfel malen und auch diese auf den Würfel kleben. Das Bettlaken bemalen die Kinder mit Dispersionsfarben und ihnen ist aus den Erklärungen klar, dass sich die Motive von Bettlaken und Würfel wiederholen müssen, da sonst kein Spiel zustande kommen kann. Ich erinnere die Kinder an dieser Stelle nochmals daran, dass die Würfel unterschiedliche Symbole bekommen.


Abschluss

Ich werde mit den Kindern noch mal um das Bettlaken herum gehen und erfragen, wie ihnen ihr Werk gefällt. Wenn die Würfel schon trocken sind, werden wir die Motive auf dem einen Würfel mit den Motiven auf dem Bettlaken vergleichen und falls nötig kleine Verbesserungen vornehmen. Wenn alle Kinder zufrieden sind, werde ich mich noch einmal mit ihnen in der Turnhalle auf den Boden setzen und wir reden darüber, wie wir das Spiel spielen werden. Damit möchte ich die Kinder für mein nächstes Angebot am ... motivieren. Auch werde ich die Kinder, für ihre tollen Ideen und die viele Mühe, die sie sich gegeben haben, loben. Ich werde ihnen vermitteln, dass es mir großen Spaß gemacht hat, mit ihnen dieses Spiel gestaltet zu haben und ich hoffe, dass es ihnen genauso viel Freude gemacht hat. Es ist schon etwas besonderes sein eigenes Spiel herzustellen. Ich werde die Kinder fragen, ob sie auch gespannt wären das Spiel einmal auszuprobieren. Auch ist es wichtig zu erklären, warum wir dieses Spiel noch nicht spielen können (es ist noch nicht trocken). Die Spannung und Überleitung für mein nächstes Angebot ist somit geschaffen.
Zum Abschluss werden wir gemeinsam aufräumen, wobei wir die Sachen, die noch nicht trocken sind, in der Turnhalle liegen lassen. Das räume ich später weg.
Mittags können die Kinder im Stuhlkreis erzählen, was wir gemacht haben und eventuell den anderen auch zeigen, was sie gemacht haben.


Ziele

Da das Außengelände der Einrichtung neu gestaltet wird, d.h. das ganze Außengelände zur Baustelle geworden ist, können die Kinder seit 3 ½ Monaten nicht mehr nach draußen. Sie können ihrem großen Bewegungsdrang leider nicht nachgehen und sich draußen austoben. Die Kinder haben einen großen Bewegungsdrang in diesem Alter und es macht sich mittlerweile in der Gruppe durch Unruhe bemerkbar. Ich möchte den Kindern die kreative Möglichkeit geben sich ein "eigen-gestaltetes" Bewegungsspiel zu basteln. Im Vordergrund steht aber dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden, durch das spätere Spielen des neuen Bewegungsspiels. Sie haben durch das Spiel die Möglichkeit zur Bewegung, wobei auch die Motorik gefördert wird. Heute steht allerdings der Spaß an Gestaltung und Phantasie, passend zum Karnevalsthema im Vordergrund.


Zielbegründung


Mögliche auftretende Probleme

Es könnte sein, dass die Aktion länger dauert, als geplant und das die Kinder dadurch ungeduldig werden. Ich werde dann versuchen die Kinder zu motivieren.
Auch kann es sein, dass ein Kind an diesem Tag keine Lust hat und auch dann werde ich versuchen das Kind zu motivieren.

Planung des Angebotes am ...



Uhrzeit: ca. ... Uhr


Einrichtung:

Name:
Gruppenthema: Märchen: Dornröschen


Anzahl der Kinder: 6 Kinder



Geplante Zeit: ca. 20 - 30 Minuten




THEMA: Märchenspieltag: Spielen eines Dornröschenspiels, welches wir selbst herstellten, angeknüpft an das Gruppenthema


Ausgangslage

Diese Gruppe Kinder habe ich schon für meine beiden vorherigen Angebote ausgewählt, da diese 3 Aktionen aufeinander aufbauen. Ich habe mich für eine altersgemischte Gruppe entschieden, um das Sozialverhalten auch während eines Spieles zu fördern und den kleineren Kindern die Möglichkeit zu geben, auch mal bei den Größeren zu gucken, wenn sie unsicher sind, was sie in einigen Momenten während des Spieles tun sollen. Die größeren Kinder können den kleineren Hilfestellung geben und alle können Spaß am Spielen des Spiels haben.
Die Kinder lernen neben dem Märchen Dornröschen, vor meinen Angeboten und danach, auch noch einige andere Märchen kennen, doch speziell in der roten Gruppe drehen sich die Bastelaktionen, Lieder und Spiele schwerpunktmäßig um das Märchen Dornröschen.





Beschreibung der einzelnen Kinder



Medien/Raum

Für die Aktion habe ich die Turnhalle ausgewählt, da wir sehr viel Platz benötigen und in der Einrichtung eine große Turnhalle zur Verfügung steht. Wir benötigen so viel Platz, weil wir auf dem Boden spielen werden und da bietet sich die Turnhalle an. Die Kinder haben auch die Vorbereitungen mit mir in der Turnhalle durchgeführt. Die Turnhalle ist ein separater Raum in der Einrichtung, der uns die nötige Ruhe für dieses Spiel gibt.


Material

Bemaltes Bettlaken/Spielbrett
2 Würfel



Inhalte/Vorbreitungen

Das Thema Märchenspieltag soll 3 Einheiten beinhalten, die aufeinander aufbauen, damit habe ich bei meinem letzten Praktikum sehr gute Erfahrungen gemacht, weil die Kinder so einen immer besseren Bezug zum Thema bekommen. Die 1. Einheit war eine Gesprächsrunde am ... über das Thema, ein Dornröschenspiel zu entwickeln und es später zu spielen. Die 2. Einheit war, das Spiel selbst herzustellen und die 3. Einheit ist schließlich die Märchenspielstunde selbst. Parallel dazu und auch anschließend werde ich noch weitere kleinere Aktionen rund ums Märchen durchführen, wobei ich mich hauptsächlich nach den Wünschen der Kinder richten werde und deshalb wahrscheinlich viel spontaner handeln werde, als in den vorherigen Angeboten. Bei meinem heutigen Angebot, ein Märchenspiel zu spielen, geht es nur um die Figuren, bzw. herausragenden Merkmale aus dem Märchen Dornröschen. Die Vorüberlegungen zu diesem Spiel waren den Kindern eine Möglichkeit zu geben ihrem Bewegungsdrang auszuleben. Die größeren Kinder können sich in Sozialverhalten und Rücksichtnahme gegenüber den kleineren Kindern üben. Die Kreativität wird gefördert und die Kinder haben die Möglichkeit ihren Bewegungsdrang nachzugehen.
Den Kindern werde ich vor dem 3. Angebot erzählen, dass bei unserem Spiel mein Lehrer, Herr , dabei sein wird.



Absprachen

Mit der grünen und gelben Gruppe habe ich vorher abgesprochen, dass die Turnhalle für diesen Tag frei ist und ich dort mein Angebot durchführen werde. Ebenso habe ich den Städtischen Kindergarten darüber informiert, der sonst immer Donnerstags für 1 Stunde zum Turnen kommt.



Ungefährer Verlauf/Methode


Einstieg

Ich werde in der Turnhalle alles hinlegen, was wir zum Spielen brauchen. Ich werde auch heute die Turnhalle geschlossen halten, bis wir hineingehen, um die Spannung zu erhöhen. Das Bettlaken/Spielbrett lege ich gefaltet auf den Boden der Turnhalle und die Würfel liegen daneben. Ich werde auch morgens im Gruppenraum noch mal ansprechen, dass wir heute etwas Besonderes vorhaben und auch dies mache ich, um die Spannung bei den Kindern zu erhöhen. Um ca. ... Uhr, wenn Herr da ist, werde ich die Kinder meines Angebotes bitten, ihre Sachen aufzuräumen und zu mir zur Gruppentür zu kommen. Die Kinder wissen dann gleich, dass wir in die Turnhalle gehen, weil wir uns zum Turntag auch immer an der Tür treffen. Gemeinsam mit den Kindern öffne ich die Turnhallentür und die Kinder sehen die Würfel und das Bettlaken. Wir werden uns auf dem Spielbrett versammeln. Ich werde meinen Lehrer, Herrn , vorstellen.





Hauptteil

Ich werde noch mal an die Überlegungen vom ... und an die Herstellung des Spieles am 21.3. anknüpfen. Ich werde den Kindern sagen, dass wir das Spiel heute zum erstenmal spielen werden und sie damit motivieren. Ich werde ihnen noch mal erklären, wie das Spiel gespielt wird. Ich werde den Kindern erklären, dass das Bettlaken unser Spielfeld ist und dieses Spiel ein Bewegungs- und Würfelspiel ist. Ich sage ihnen, dass 2 Kinder die Würfel mit den aufgemalten Händen und Füßen und den Dornröschenmotiven werfen und wenn z.B. eine Hand gewürfelt wird, sie die Hand auf eins der Motive zu legen und wenn dazu z.B. die Krone gewürfelt wird, das Kind, welches gerade an der Reihe ist, eine Hand auf eine der drei Kronen legen muss. Ich erkläre ihnen weiter, dass die Hand auf dieser Krone liegen bleiben muss, auch wenn das gleiche Kind beim nächsten Wurf den Fuß auf eines der Schlösser stellen müssen und wenn ein Kind umfällt, tauscht es mit dem Würfelkind und wird selbst Würfelkind. Dann geht es von vorne los. Wir können dies zu besseren Verständnis auch zum Einstieg einmal proben, damit alle Kinder verstehen, wie das Spiel gespielt wird. Wenn ich den Eindruck habe, dass alle Kinder verstanden haben, wie wir das Spiel spielen, werden wir festlegen, welche Kinder als erstes die Würfelkinder sein werden.
Ich werde die Kinder bitten, das Spielbrett auf dem Boden auszubreiten und werde fragen, ob sich 2 Kinder freiwillig als Würfelkinder melden und dann die Kinder nehmen, welche sich als erstes gemeldet haben. Dann kann es losgehen. Während die Kinder spielen, werde ich, wenn nötig, nochmals an einigen Stellen erklären, wie das Spiel gespielt wird. Auch werde ich die Kinder motivieren sich bei Schwierigkeiten gegenseitig Hilfestellung zugeben. Die Kinder suchen sich einen Platz am Rand des Bettlakens aus, dabei können sie sich aussuchen, von wo aus sie starten möchten. Dann werde ich die Würfelkinder bitten die Würfel zu werfen und sie weiter bitten, zu zeigen und zu sagen, was sie gewürfelt haben. Alle anderen Kinder kommen nach und nach mit Hand oder Fuß auf das Spielfeld. Wenn jedes Kind auf dem Spielfeld ist, verändert es seine Haltung durch die Entscheidung der Würfel. So geht es dann reihum weiter, die Kinder sind entweder auf dem Spielfeld oder beim Würfeln. Alle Kinder sind in Aktion. Dabei werde ich darauf achten, ob die Kinder meine Erklärungen verstanden haben, d.h. ob sie "richtig" spielen und ihnen, wenn nötig Hilfestellung geben. Aber auch dabei werde ich die Kinder dazu motivieren, sich gegenseitig Hilfestellung zu geben. Wenn das erste Kind "umfällt", wird getauscht und das Kind, welches umgefallen ist, wird zum Würfelkind und das vorherige Würfelkind spielt dafür auf dem Spielbrett mit. Ich werde die Kinder während des Spiels immer wieder dazu motivieren, sich Mühe zu geben nicht umzufallen. Wenn sich das eine oder andere Kind nicht mehr halten kann, weil es erschöpft ist, kann es dies sagen und mit einem der Würfelkinder tauschen.


Abschluss

Wenn ich merke, dass ein Kind oder mehrere Kinder erschöpft sind, werde ich ankündigen, dass wir das Spiel beenden werden. Falls ein Kind trotzdem lieber weiterspielen möchte, werde ich anbieten, noch ein oder zweimal zu würfeln, aber auch deutlich machen, dass danach das Spiel beendet wird. Gleichzeitig werde ich den Kindern anbieten, dass sie das Spiel in den nächsten Tagen den anderen Kindern aus der Gruppe vorstellen können und wir mit ihnen spielen können.
Ich werde mit den Kindern noch mal fragen, wie es ihnen gefallen hat, mit einem selbsthergestellten Spiel zu spielen und ihnen sagen, dass wir dieses Spiel immer wieder mal spielen können, vor allem in der Zeit, in der wir das Außengelände nicht nutzen können.
Anschließend werden wir gemeinsam aufräumen und die Sachen, die wir gebraucht haben, in den Gruppenraum bringen. Mittags können die Kinder im Stuhlkreis erzählen, was wir gemacht haben und dabei werde ich den Kindern das Angebot machen, dieses Spiel in kleineren Gruppen zu spielen, damit alle Kinder einmal damit spielen können. So muss ich keinem Kind eine Zusage machen, die ich nicht halten kann, nämlich in einem späteren Praktikum etwas mit ihnen zu machen.


Ziele

Da das Außengelände der Einrichtung neu gestaltet wird, d.h. das ganze Außengelände zur Baustelle geworden ist, können die Kinder seit 3 ½ Monaten nicht mehr nach draußen. Sie können ihrem großen Bewegungsdrang leider nicht nachgehen und sich draußen austoben. Die Kinder haben einen großen Bewegungsdrang in diesem Alter und es macht sich mittlerweile in der Gruppe durch Unruhe bemerkbar. Ich möchte den Kindern die kreative Möglichkeit geben ein "eigen-gestaltetes" Bewegungsspiel zu spielen. Im Vordergrund steht dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden, durch das Spielen des neuen Bewegungsspiels. Sie haben durch das Spiel die Möglichkeit zur Bewegung, wobei auch die Motorik gefördert wird.



Zielbegründung

Da es für die Kinder an Bewegungsmöglichkeiten draußen mangelt, möchte ich in Form eines Spiels einen Ausgleich schaffen. Die Kinder hatten schon sehr viel Freude am eigenen Herstellen und Gestalten des Spiels und das Thema Märchen wird so vertieft. Die Motorik wird gefördert, weil sich die Kinder stellenweise sehr geschickt bewegen müssen, um die verschiedenen Motive mit der Hand oder dem Fuß zu erreichen. Bei dieser altersgemischten Gruppe wird auch die Gruppendynamik gefördert, das Sozialverhalten wird ebenso gefördert.



Mögliche auftretende Probleme

... könnte sich weigern mitzuspielen, weil es ich verunsichert, wenn Herr dabei ist, dann werde ich versuchen ihn zu motivieren und ihn zu beruhigen. Wenn ich aber merke, dass er überhaupt nicht will, werde ich ihn in den Gruppenraum gehen lassen, weil es sonst auch keinen Spaß an dem Spiel hätte. Bei ... könnte es sein, dass sie meinen Erklärungen nicht aufmerksam zuhört und nicht genau mitkriegt, wie das Spiel gespielt wird, ich werde versuchen darauf mehr zu achten. Auch ... und ... könnten ein wenig unsicher werden und ich werde versuchen sie zu motivieren und ihnen diese Unsicherheit zu nehmen.


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